Im Jahr 2004 wurde der Ulmer Bindertanz aus Anlaß des 1150. Ulmer Stadtjubiläums aufgeführt.
Der Tanz, der seit 1968 nur im vierjährigen Rhythmus stattfindet, geht angeblich auf einen Brauch aus
dem Jahre 1551 zurück. In diesem Jahr wurde er erstmals erwähnt. Die Bindergesellen übernahmen diesen
Tanz im Jahr 1745 und machten in zur Ulmer Tradition.
Im Jahr 1802 war der letzte Tanz in klassischer Form zu sehen. Darauf folgte eine Pause von 119 Jahren bis
zum Jahre 1921 in dem er wiedererweckt wurde.
Der Tanz besteht aus acht ineinander übergehenden Figuren die von acht Tanzpaaren ausgeführt werden.
Die Musik dazu stammt von F. Schubert.
Der Höhepunkt des Tanzes ist das Reifenschwingen. Der Zunftmeister schwingt einen Faßreifen,
in dem ein gefülltes Weinglas steht. Es soll kein Tropfen verloren gehen...
Die Zunftstandarte der Faßbinder/Küfer
Mit gebührender Andacht trägt...
..der Nachwuchs die drei Zunft-Insignien. Einen großen Holzkrug sowie Holzimitate zweier überdimensionaler Trinkgefäße in Form von Küferwerkzeugen.
Der Zunftmeister mit zwei Bindermädchen die Reif und Wein mit sich führen.
Der Faßroller.
Der Faßroller hat den schwersten Part im Umzug:
Er rollt den ganzen Umzugsweg ein ca. 20 Kilo schweres 120 Liter fassendes Faß.
Zum Tanz nimmt der Zunftmeister seinen Platz auf dem Faß ein.
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Ein Fassbinder schlägt mit seinen Werkzeugen im Takt der Musik auf die Faßreifen.
Im Kreis tanzen die Männer mit Ihren Buchsbaum verzierten Bögen verschiedene Figuren.
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In einem späteren Teil des Tanzes schwingen Zunftmeister und Faßbinder ein volles Weinglas in einem Reifen durch die Luft. Dieses dürfen sie anschliessend auf das Wohl der Zuschaer leeren.
Auch die Narren treiben Ihre Späße und wollen dass Weinglas schwingen...
... sie sind jedoch nicht dumm und leeren das Glas bereits vorher.