Abenteuer Hausbau

Unser persönliches Bautagebuch
(Bilder durch anklicken vergrößern)
Folgende Firmen sind an diesem Neubau beteiligt:

Bauleitung: Werbung

Architekt: Werbung

Icon Dezember 2009 Jubiläum - Ein Jahr im eigenen Haus!
Die Zeit vergeht... Vor ein paar Tagen (Nikolaus!) hatten wir unserer 1-Jähriges im eigenen Haus. Erstaunlich wie vergleichsweise entspannend die Adventszeit im Vergleich zum letzten Jahr ist!
Es geht jetzt nur noch in kleinen Schritten vorwärts: Noch ein paar Bäume gepflanzt, Zwiebelblumen für das kommende Frühjahr gesetzt, den Verlauf des Gartenweges festgelegt und der vergessene Sockelputz ist auch endlich fertig ;-). Nur mit dem Carport wurde es dieses Jahr nichts mehr, aber dafür steht er für nächstes Jahr am obersten Punkt der ToDo-Liste.

Icon 15. Juli 2009 - Der Teppich zur Haustür ist ausgerollt...
Thumbnail Thumbnail Thumbnail Ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Insgesamt fast 30qm Pflaster sind verlegt und es gibt jede Menge Schwielen und Blasen an den Händen! Nun kann man aber sauberen Fußes zur Haustür und zur Kellertreppe gehen.
Einige Formulare für die KFW-Bank, das Finanzamt und den Kaminkehrer zerrten/zerren noch etwas an den Nerven (Handwerker und Papier...) und der Putzer/Gipser der noch den im letzten Jahr vergessenen Sockelputz erledigen soll, ist auch schon fast zwei Monate im Rückstand.
Aber dies wird der letzte Eintrag für die kommenden Wochen sein: Es bleiben nur noch Kleinigkeiten für das kommende Wochenende zu erledigen. Als letztes großes Stück Arbeit für dieses Jahr wartet noch der Carport auf uns, aber der hat Zeit bis zum Herbst! Und dazwischen kann man sich bereits etwas um den Garten kümmern...

Icon 09. Juli 2009 - Die Partyfläche
Thumbnail Thumbnail Die Terrasse ist bis auf Kleinigkeiten rechtzeitig zu einer Feier mit Freunden fertig geworden und hat die Feuerprobe gut überstanden.
Aus Kostengründen haben wir uns für ein einfaches billiges Betonpflaster entschieden, denn es sind alleine für die Terrasse fast 20qm nötig und die Wegeflächen sollen ja auch dazu passen. Damit es aber nicht "billig" aussieht, haben wir uns farbige Streifen in Rot dazu (passend zur Fassade) ausgedacht. Am Rand wurden keine halben Steine eingesetzt, sondern diese durch Granitwürfel ersetzt. Nun müssen nur noch die Randstreifen mit Beton gegen das wegrutschen gesichert werden. Aber erst kommt der Gehweg...

Icon 04. Juni 2009 - Alle Wege führen zum ... Kompost
Thumbnail Thumbnail Thumbnail

Langsam wird es Zeit für das Pflaster auf der Terrasse und auf dem Zugangsweg zum Haus. Für den Zugangsweg habe ich bereits als günstige Lösung Rasenkantensteine in Mineralbeton (0/32) gesetzt und den Pflasteruntergrund aus dem gleichen Material aufgefüllt. Um die Steine sicher zu verankern, habe ich mir von einem Arbeitskollegen einen Pressluftmeißel zu einem Rüttel- und Stampfwerkzeug umbauen lassen. So vereinfachte ich mir das mühselige Feststampfen des Mineralbetons.
Ein weiteres Problem war der inzwischen reichlich gefüllte Plastik-Billigkomposter. Als ehemaliger gelernter Gärtner war ein guter stabiler Komposter schon immer mein Wunsch. Da in einem Baumarkt eine Aktion mit günstigen Rasenkantensteinen war, habe ich mir eine Ladung zusätzlich gekauft und zusammen mit ein paar alten Gerüstbohlen einen robusten Komposter selbstgebaut. Die Holzbohlen werden nicht ewig halten und irgendwann durch stabilere Metallprofile ersetzt. Die gesamten Materialkosten waren auch nicht höher als bei einem Kunststoffkomposter der Mittelklasse - bei einem deutlich höherem Fassungsvermögen.
Icon Mitte Mai 2009 - Stein auf Stein, poliert muss er diesmal sein...
Thumbnail Thumbnail Die Eingangstreppe zur Haustür ist endlich fertig und die alten Holzpaletten und Bretter haben nun nach Monaten endlich ausgedient. Die Treppe sollte natürlich zum Stil der Trockenmauern passen. Es war nicht einfach eine Lösung zu finden, die passt, stabil ist und sich auch noch selbst erstellen läßt. Die Steinblöcke für die Trockenmauer wären selbst sortiert noch zu unregelmäßig gewesen und damit eine Stolperfalle.
Wir haben aber bei einem Ulmer Baustoffhändler vierseitig geschnittene Trockenmauersteine (aus dem gleichen Dietfurter Kalkstein) gefunden und diese als Blockstufen gesetzt. Als Kontrast dazu wurden die Lücken mit Granitpflaster aufgefüllt. Dieses dient gleichzeitig als rutschhemmender Belag bei Nässe. Billiger als fertige Betonblockstufen wurde es auch nicht, aber es ist eine Lösung die perfekt zu den Mauern passt.

Icon Mai 2009 Sklavenarbeit - Steine schleppen und schaufeln
Thumbnail Thumbnail Thumbnail

Dieser Eintrag hat nun einen Monat auf sich warten lassen. Dies hat natürlich seinen Grund: Für die im Herbst begonnene Trockenmauer auf der West- und Nordseite des Hauses habe ich in den letzten Wochen über drei Tonnen Trockenmauersteine (Dietfurter Kalkstein) und an die ! 16 Tonnen ! Mineralbeton/Schotter (Körnung 0/32) verarbeitet. Dazu noch über ein Dutzend Rasengittersteine als Wegbefestigung.
Der Weg aus Gittersteinen trennt den Traufstreifen an der Hauswand vom Erdstreifen vor der Mauer. Wir haben einen Teil der Mauer und der Rasengittersteine mit Sedumsprossen (Steingartengewächse) bepflanzt, die zu unserer Freude bereits zu wachsen beginnen.
Auch haben wir bereits einen Obstbaum und einige Beerensträucher gepflanzt. Eine zwei Meter hohe Magnolie haben wir geschenkt bekommen und uns bereits an deren Blüten erfreuen dürfen. Möglich war dies alles durch den Rekordapril (angeblich der Wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen).
Icon 03. - 07. April 2009 Nur gute Nachrichten und der Winterschlaf ist vorbei!
Thumbnail Thumbnail Der aussergewöhnlich lange und strenge Winter ist nun zu Ende! Im Keller habe ich als vorläufig letzte Innenarbeit das Hauswasserwerk an die Zisterne und die Toilettenspülung angeschlossen. Es war auf Anhieb alles dicht! Ab sofort wird in den Toiletten und am Aussenhahn nur noch Regenwasser verwendet.
Letzten Freitag (03.04.) hat der Installateur endlich die letzten Restarbeiten an Heizung und Lüftung erledigt. Damit ist auch dieses Kapitel abgeschlossen. (4 Monate nach Einzug!)
Am Samstag überraschte mich meine Frau mit der Aussage: "Du hast schon bemerkt dass da ein Bagger in unserem Garten steht?" Tatsächlich! Ganz überraschend war der Erdbauer vor Ort und hat die Terrasse aufgefüllt, verdichtet, die restliche Erde abgefahren und den Mutterboden planiert. Hurra! Wieder ein Punkt abgehakt! Besser konnte bei strahlendem Wetter das Wochenende gar nicht mehr werden! Jedenfalls perfekt genug für unseren Hochzeitstag ;-)

Icon 16. März 2009 Schwäbisch wirtschaften - Resteverwertung
Thumbnail Von den Bodenfliesen der Waschküche war noch einiges übrig, aber trotzdem zum wegwerfen viel zu schade. Also hab ich aus den Resten noch einen Fliesenspiegel für das Waschbecken gebastelt. Etwas übermütig aus den letzten Erfolgen im Vorraum habe ich mich für eine Diagonalverlegung mit Bordüre entschieden. Ich glaube es ist gar nicht so schlecht geworden ;-)
Eigentlich wollte ich "Kulturschock II" schreiben und über den ersten Kontakt mit der mobilen "Wertstoffsammlung" berichten. (Es gibt hier keinen Gelben Sack und der nächste Recyclinghof ist am anderen Ende der benachbarten Stadt). Es reicht wohl zu berichten dass ich es nur dem Großmut des Mitarbeiters zu verdanken habe, nicht den ganzen Sack mit diversen Kunststoffresten wieder nach Hause geschleppt zu haben, mit dem guten Rat, dass 90% meines gesammelten Kunststoffes in die Restmülltonne gehört hätte. Also vergeudete Zeit...
Dies hindert aber die Seniorinen des Ortes nicht daran auch einzelne Tablettenblister anzuliefern, ein Schwätzchen zu halten und sich eifrig "Wertstoffsammelteilnahmekärtchen" abzeichnen zu lassen.

Icon 10.März 2009 - Noch mehr Fliesen aber diesmal keine Ramschware
Thumbnail Der Vorraum im Keller hat nun seinen endgültigen Belag und wurde heute verfugt. Wir haben uns für ein Kalksteinplattenimitat aus Feinsteinzeug entschieden. Dieser Stil passt gut zu unserem "antiken Kellergemäuer" aus Klinker und alten Holzbalken.
Feinsteinzeug ist allerdings bedeutend dicker und härter als die Fliesen der Waschküche und war nur mit dem elektrischen Fliesenschneider gut zu bearbeiten.

Icon 21. - 28. Februar 2009 - Mal wieder zu billig gekauft
In dieser Woche haben wir den Boden der Waschküche gefliest. In einem namhaften Baumarkt (Nein - nicht die mit den 20% !) habe ich ein vermeintliches Schnäppchen gemacht: knapp 3,-€ pro qm! Jetzt wissen wir auch warum: Neben den üblichen Widrigkeiten wie z.B. Unebenheiten im Estrich die einem Neuling das Leben schwermachen können, kommen nun auch Toleranzen von einer halben Fugenbreite dazu. Wie so üblich muß man halt wieder etwas "tricksen" damit es so aussieht als sei es so gewollt ;-)
Aber im Großen und Ganzen ist es gar nicht soo schlecht geworden. Und die langen Abende im Keller bis 22Uhr haben sich gelohnt.
Und immer noch warten wir auf den Sanitär- und Heizungsfachmann für die ausstehenden Restarbeiten.... Auch hat eines der Küchenfenster einen Fabrikationsfehler und der zuständige Sachbearbeiter beim Hersteller braucht nach inzwischen 3 Monaten wieder einen extra Tri.... bzw. Anschub...

Icon 08. Februar 2009 - Erwarteter Geldsegen
Diese Woche bekamen wir einen (kleinen) Teil des Kaufpreises - wie vereinbart - zurückerstattet.
Durch den Bau eines energiesparenden Hauses (KfW 40) erhielten wir von der Stadt Langenau 5,-€ pro qm Grundstücksfläche zurückerstattet. Dies war nach Abgabe des Antrages und der Nachweise innerhalb einer Woche erledigt.
Wir sind zwar immer noch fleissig auch wen nicht viel davon zu sehen ist: Haustelefone verdrahtet, für das Netzwerk Kabel eingezogen und an die Dosen angeschlossen, Antennenkabel teilweise neu eingezogen und so verkabelt dass man nun von jedem Zimmer aus auch Kabel- und später vielleicht auch Sat-Empfang hat. Diese Misere haben wir ja den Telekommunikationsunternehmen zu verdanken (siehe September 2008!).
Ansonsten warten wir auf das Frühjahr und auf die Erledigung der noch ausstehenden Restarbeiten der Handwerker.

Icon 12. Januar 2009 Kulturschock
Die Umstellung vom Stadt auf das Landleben hinterläßt auch seine Spuren. Während einen die Müllentsorgung in der Stadt bisweilen graue Haare bescherte, hat man hier noch nicht mal was vom Gelben Sack gehört! Jedes Fitzelchen das nicht in Kompost, Restmülltonne, Papiertonne, Glascontainer, Dosencontainer passt, muß per Auto zum Recyclinghof in die Stadt (Ja- Stadt, nicht im gleichen Ort!) gebracht werden... Ein erster Besuch meiner Frau vor Ort läßt sie nur den Kopf schütteln: Da fahr ich so selten wie möglich hin.... Nicht nur die etwas weltfremden Öffnungszeiten für Berufstätige, sondern auch, dass man alles zu Fuß vom Auto in den Hof schleppen muß, und die dort herrschende Sortierwut, die einen ein -insbesondere für Kunststoffabfälle- Chemiestudium für angebracht erscheinen läßt. Hat man etwas nicht recycelbares zu entsorgen ist ein weiterer (gebührenpflichtiger) Entsorgungsplatz anzufahren.
Aber so ist das halt generell in Deutschland und im speziellen im Alb-Donau-Kreis: Mit Ökologie hat dieser Wahnsinn nichts zu tun. Es ist alles nur grün getünchte Politik und Geschäftemacherei.

Icon 08. Januar 2009 Hilfe - Wir sind nicht ganz dicht....
Nun werden sich einige denken: Hat wirklich alles so auf Anhieb funktioniert!? Schön wärs...
Die Heizung hat sich öfter beim Ansaugen von Pellets verschluckt - habe ich inzwischen selber nachgestellt. Im Obergeschoß waren drei der fünf Heizkreise der Fußbodenheizung falsch beschriftet, so dass z.B. der Thermostat in einem Kinderzimmer die Temperatur im Badezimmer reguliert hat. Hat echt lange gedauert bis man dem Phänomen auf die Schliche kam. Die Fotos aus dem Rohbau waren dabei eine große Hilfe die letzten Zweifel zu beseitigen.
Das dickste "Bock" (oder "Bug" für EDV-ler) war allerdings eine undichte Pressverbindung einer Kaltwasserleitung im Badezimmer. Diese hat uns bereits am ersten Weihnachtsfeiertag einen Wasserfleck an der Decke der darunterliegenden Garderobe beschert. Natürlich tauchen solche Lecks nicht beim Abpressen der Leitung im Rohbau auf, sondern immer erst dann, wenn alles verfliest und eingerichtet ist. Zum Glück für den Installateur (und uns) war die Leckstelle unter der Badewanne gerade noch erreichbar...

Icon 20. Dezember 2008 - Es gibt weiter viel zu tun, auch im Neuen Jahr.
Wie gehts nach Weihnachten (ach ja, es ist ja Morgen schon der vierte Advent, na sowas...) und Neujahr weiter? Es fehlt noch die Duschkabine um die wir uns ab Januar kümmern werden. Erste "einfache" Vorschläge vom örtlichen Großhandel trieben uns allerdings die Blässe ins Gesicht.
Wir brauchen in nächster Zeit noch zahlreiche Lampen und Regale und meine Wetterstation muß wieder ans Netzt. Ab Frühjahr 2009 folgen: Sockelputz (wurde im Angebot übersehen), Terrasse, Carport, Hauswasseranlage für die Toilettenspülung mit Regenwasser, Fußweg von der Straße zur Haustür, Der Garten selbst usw. usw.

Icon 19. Dezember 2008 - Es ist vollbracht!
Heute war die Hausabnahme. Damit ist der eigentliche Hausbau beendet! Es wurde zwar noch eine kleine Mängelliste erstellt, aber es ist nichts dabei was uns Weihnachten oder Neujahr verderben könnte. Umgemeldet sind wir auch schon und Kompost sowie Mülltonne stehen bereits vor der Haustür.
Es fehlt nur noch die Schlüsselübergabe an den Käufer der alten Wohnung. Die haben sich diese Woche etwas "zickig" benommen und uns die zweite Woche im eigenen Haus etwas verdorben.

Icon 06. Dezember 2008 (Nikolaus) - Großkampftag - Heute wird umgezogen!
Thumbnail Heute stand auf dem Programmzettel: Schleppen, schleppen, schleppen! Zum Glück (und unserem Stammtisch sei Dank!) hatten wir zeitweise mehr als zehn Helfer, einen kleinen LKW und zahleiche PKW. Es ist unglaublich welche Mengen man aus einer 2,5 Zimmerwohnung schleppen kann. Es waren weit mehr als 40 Kartons und Schachteln und dann noch die Möbel... Bei der letzten Fuhre fing es noch an zu regnen und es wurde doch noch etwas schlammig. Jedenfalls war ich am Ende dieses Tages fix und fertig...
In der kommenden Woche fiel eine (für diese Region) größere Menge Schnee den wir nach vollendetem Umzug mit funktionierender Heizung und Lüftungsanlage beinahe schon geniessen konnten.

Icon 05. Dezember 2008 - Telefon und Internet sind angeschlossen!
Pünktlich um 8:00Uhr stand der Handwerker im Auftrag von KabelBW vor dem Haus. Nach ca. 1,5 Stunden waren Telefon und Internet angeschlossen und betriebsbereit.

Icon 04. Dezember 2008 - Die Küche ist da!
Thumbnail Pünktlich am vereinbarten Tag wurde die Küche geliefert und durch zwei Mann montiert. Abends um 19:30 mussten wir nochmal zum Haus fahren um sie abzunehmen und die restliche Summe zu bezahlen. (Merkwürdige Angewohnheit mehrere tausend Euro in bar zu kassieren, soll aber angeblich so auch bei anderen Firmen üblich sein...)
Jedenfalls lief an diesem Tag alles reibungslos und alles funktioniert einwandfrei. Lediglich an die Größe und die Vielzahl der Schubladen müssen wir uns gewöhnen.

Icon 30. November 2008 X - 1 Tag
Jetzt wirds ernst! Die ersten Kartons sind schon gepackt, denn an Nikolaus wird umgezogen!. Eigentlich sollte morgen (01.12.) alles fertig sein, aber ein paar Tage länger wird es doch noch dauern. Diese Woche haben alle mächtig gewerkelt: Fliesenleger, Lüftungsbauer, Elektriker, Zimmerleute, so dass der Umzug im Prinzip nicht gefährdet ist. Allerdings fehlt uns bei den Eigenleistungen nun eine Woche die zwischendrin vertrödelt wurde. Nun gut...
Positives gibt es auch noch: Die Stadt Langenau hat uns 500,-€ Zuschuß für die Erstbefüllung des Pelletlagers zugesagt. (Das geht allerdings größtenteils gleich morgen wieder für Farbe und Putz drauf...).
Dies wird vermutlich für die nächste Zeit die letzte Aktualisierung gewesen sein, denn jetzt haben wir wichtigeres zu tun als hier zu schreiben. Und wer weiss ob es mit dem neuen Telefon- und Internetanschluß reibungslos klappt?

Icon 21. November 2008 - Links ist da, wo der Daumen Rechts ist!.
Thumbnail Die Innentreppe ist eingebaut! Der Handwerker machte ein ziemlich erstauntes Gesicht als ich ihn beim Einbau überraschte und feststellte dass sie genau andersherum läuft als mit der Architektin geplant. Ihn trifft allerdings keine Schuld, aber irgendwo in der Ausführungskette gab es wohl ein Missverständnis. Das einzige Problem dabei sind die Lichtschalter: Die zum Obergeschoß und die zum Keller sind nun an der falschen Stelle!!!
Nach dem milden Wetter der letzen Zeit erfolgte heute ein heftiger Wintereinbruch mit Schnee, Sturm und Temperatursturz um 10 Grad. Gut dass die Heizung schon funktioniert! Dies erleichterte uns die nun abgeschlossene Grundierung der Innenwände. In zwei Wochen ist Umzugstermin, und es fehlen in der Hauptsache noch Bodenbeläge, Türen und die Fertigstellung der Lüftungsanlage. Nachtrag:Der Elektriker hat es tatsächlich geschafft alle Schalter und Taster ohne Schlitze und zusätzliche Kabel zu vertauschen! Bis auf Kleinigkeiten sieht alles so aus, als sei es so geplant worden ;-)

Icon 15. November 2008 Falsch verbunden - Ärger: Warum können sich Telekommunikationsunternehmen Frechheiten erlauben, die jeden kleinen Handwerker längst vor den Richter gebracht hätten?
Sehr ärgerlich gestaltet sich die Beantragung von Telefon und Internetzugang. Über die Telekom braucht man hier im ländlichen Gebiet nicht mehr reden, deshalb waren wir eigentlich über die guten Erfahrungsberichte über KabelBW froh - trotz geringerer Uploadgeschwindigkeiten als bei DSL..Den supergünstigen Preis von 14,90 -€ sollte unser kleines Wunschpaket (Cleverkabel 2 Telefon und Internet flat) pro Monat kosten - so jedenfalls die marktschreierischen Werbeaussagen auf deren Angebotsseiten :-( Erst beim Ausfüllen des Bestellformulars erfährt man, dass zu diesem Preis noch die Gebühren für einen Kabelfernsehanschluß in Höhe von ca. 16,-€ /Monat zwangsweise dazukommen. Was sollen wir damit? Wir wollten eigentlich nie Kabelfernsehen und haben uns deshalb extra eine Schüssel aufs Dach gestellt und natürlich die Hausverkabelung darauf ausgerichtet. Das Haus ist noch nicht fertig und schon neu verkabeln? grrrrr... Gibt es eigentlich überhaupt keinen Anbieter der nicht versucht einen über den Tisch zu ziehen?
Kurz nach der Kündigung wurde unsere zukünftige Adresse auch bei Arcor gelistet. Aber was bedeutet das schon? Wenn die berühmte "letzte" Meile doch durch das Nadelöhr der T-Kom bis zur nächsten Stadt muß und von den versprochenen 6Mbit wie bei der T-Kom vielleicht nur 64Kbit übrigbleiben, sitzen wir auf einem unbrauchbaren 24 Monatsvertrag!? Deshalb haben wir zähneknirschend bei KabelBW bestellt.

Mein "Riecher" hat mich nicht betrogen: Am Montag haben wir die Kündigungsbestätigung von Arcor erhalten. Am Donnerstag rief eine Dame vom Kundenservice an und wollte wissen warum wir den eigentlich kündigen. Heute am Samstag lag ein Brief von Arcor im Briefkasten: "Vielen Dank dass Sie Ihre Kündigung storniert haben"!!! Hallo? Gehts noch? Soviel Frechheit kann man doch hier gar nicht mit den passenden Worten beschreiben, ohne juristisch belangt werden zu können!

Icon 13. November 2008 - Und schon wieder einigen Ärger!
Thumbnail Die schlechtesten Nachrichten zuerst: Zum zweitenmal hat uns nun ein unbekannter LKW den Zisternendeckel zertrümmert (Foto). Da es jetzt früh dunkel wird, war es nur reines Glück mit dem PKW nicht ganz eingebrochen zu sein.
Da wir uns um Ersatz bemühen müssen, hatte meine Frau ein längeres Gespräch mit dem Bauamt der Stadt Langenau. Dort wurde Sie ausführlich über die Bezugsquelle und die verschiedenen Qualitätstypen (Tragfähigkeit) von Deckeln beraten. Wer weiß schon, dass Kanaldeckel nicht gleich Kanaldeckel ist!?

Icon 11. November 2008 Vorrat für den Winter
Heute wurde die Erstfüllung für das selbstgebaute Pelletlager geliefert. Es hat standgehalten ;-) und es passen sogar mehr Pellets rein als gehofft. Es sind insgesamt 5,6t das entspricht etwas 2800 Litern Heizöl. Dies sollte mindestens für 18 Monate reichen. Da es bereits November ist, haben die Preise natürlich schon etwas angezogen sodass auf der Rechnung nun gute 1000,-€ standen. Die Hälfte davon werden wir bei der Stadt Langenau als Zuschuß zur Erstbefüllung beantragen.
Ansonsten: Die Wandfliesen im Bad und WC sind fertig verlegt und verfugt. Ansonsten hat sich handwerksmäßig wieder eher wenig getan (ausser bei den Eigenleistungen) und in zwei Wochen wollen wir mit dem Umzug beginnen....

Icon 03. November 2008 - Langsam wirds warm
Thumbnail Thumbnail Am Montag gelang es den Heizungsbauern nach ein paar Überstunden ein erstes Probefeuer zu entfachen. Die Heizung läuft nun im Probebetrieb um den Estrich für die Fliesenleger auszutrocknen. Die ersten 150kg Pellets dürften nun nach 4 Tagen fast aufgebraucht sein.
Die Wandfliesen in der Toilette und in der Küche sind schon fertig und im Bad wurde bereits begonnen. In Eigenarbeit haben wir bereits die Deckenflächen des Flurs im Obergeschoss und des Treppenhauses verputzt. Da dies die am schwierigsten zu erreichenden Flächen sind (3-4 Meter Höhe) ist es uns sehr wichtig diese (Drecks-)arbeit vor dem Einbau der Treppe erledigt zu haben.

Icon 23. Oktober 2008 - Fliessend geht es mit Fliesen in den Endspurt
Heute haben wir nach Feierabend dem Fliesenleger einen Besuch abgestattet und die Fliesen für den Boden im EG sowie für das Bad und das Gäste-WC ausgesucht. Der Bodenbelag im EG wird leicht Mediteran (Beige / Hellbraun). Das Badezimmer wird in Weiß/Hellblau gestaltet. Nächste Woche werden wir noch vor Ort Details besprechen. Da dies am besten bei Tageslicht funktioniert und es jetzt schon sehr früh dunkel wird, müssen wir mal wieder die Mittagspause opfern.
Der Pelletkessel und der Boiler stehen inzwischen auch schon im Keller.

Icon 16. Oktober 2008 - Und weiter gehts...
Die Trockenphase ist vorbei. Der Elektriker war bereits wieder vor Ort und hat begonnen die Unterputzdosen zu setzen und die Kabel dort einzufädeln. Der Heizungsbauer sollte ebenfalls weiterarbeiten, ist aber noch an einer anderen Baustelle verhindert.

Icon 10. - 11. Oktober 2008 - Auf der Mauer, auf der Lauer...
Thumbnail Da es im Haus noch nicht soviele Möglichkeiten gibt - der Keller ist inzwischen komplett gestrichen - haben wir uns entschlossen etwas an den Aussenanlagen zu werkeln. Da wir von dem etwas höher liegenden Feld hinter dem Haus noch etwa 0,5 Meter in Beschlag hatten und sowieso verhindern müssen, dass die Böschung (0,4m bis ca.1m ansteigend auf 12m Länge) im Winter absackt, haben wir, passend zur Region, eine Trockenmauer aus Kalkstein geplant.
Das schöne Oktoberwetter ist perfekt dafür geeignet. So habe ich am Freitag in ca. 7 Stunden Arbeit knapp 2,5t Steinblöcke geschleppt und auf einem Fundament aus Schotter die Mauer errichtet. Vorne zwei Lagen hoch und im hinteren Teil drei Lagen hoch, die im Frühjahr teilweise noch auf vier Lagen aufgestockt werden müssen. Am Samstag folgten noch mindest eine Tonne Erde die die Böschung hinter der Mauer auffüllt.
Es schmerzt nun so ziemlich jeder Muskel und jedes Gelenk, aber hinter dem Haus sieht der Garten nun schon fast fertiggestellt aus. ;-) Für die Aussenanlagen beginnt nun langsam die Winterpause und es wird langsam Zeit sich um die Innengestaltung zu kümmern. Schliesslich wollen/müssen wir in weniger als zwei Monaten umziehen.

Icon 04.Oktober 2008 - Beginn der Trockenzeit und viel Schotter für viel Schotter (€)
Thumbnail Thumbnail Alle Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Abwasser, Regenwasser, Telefon, Kabel) sind nun verlegt und die Gräben wieder verfüllt. Im Zuge dieser Arbeiten haben wir gleich die Fläche für die Einfahrt und den künftigen Carport ausheben und schottern lassen. Jetzt haben wir gleich eine einigermaßen trockene Stellfläche für den Winter und einen Weg zum Haus.
Im Keller ist nun das Pelletlager so gut wie fertig und auch der Vorraum im Keller neigt sich der Vollendung zu. Ansonsten tut sich z.Zt. nicht viel, ausser dass wir dem Estrich beim trocknen zusehen.

Icon 20. - 25 September 2008 - Nerven wie Drahtseile und "oifach na bebba"
Thumbnail Thumbnail Letztes Wochenende habe ich drei Tage durchgearbeitet und dabei erste Erfahrungen mit dem Fliesenkleben gesammelt. So "oifach na bebba" ist leichter gesagt wie getan. Jedenfalls hatte es statt Stunden Tage gedauert um das erste Dutzend Quadratmeter Fliesen meines jungen Bauherrendaseins an die Wand zu "pappen". Die Klinkerriemchen dienen als Dekoelement an den Kellerwänden des Treppenhauses. Zum Schluß verarbeite ich in der halben Zeit die doppelte Flächenzahl.
Etwas Postitives geibt es auch zu vermelden: Die schlaflosen Nächte wegen der Hausanschlüsse sind vorbei! Gestern kam der Bagger und heute wurden Kanal, Wasser, Strom, Kabelfernsehen und Telefon ans Haus angeschlossen. Nach dem langen Kampf um einen Telefonanschluß erfuhr ich von unserem zukünftigen Nachbarn ein besonderes "Highlight" von meinem Lieblingsfeind: Die DSL-Anbindung unseres zukünftigen Wohnortes erreicht gerade mal ISDN-Geschwindigkeit! *grrrrr....* Nachtrag (Glück im Unglück): Arcor baut angeblich in den nächsten 2 Monaten sein Leitungsnetz dort massiv aus. Alternativ kann man mit Telefon und Internet zu Kabel-BW wechseln. Eigentlich wollten wir ja keinen Kabelanschluß aber in der Hektik der letzten Tage haben wir das übliche "Kleingedruckte" in den Formularen übersehen/falsch verstanden und haben nun Kabel UND Telefonleitung ins Haus. Das kostet uns zwar nochmal 300-400€ extra, aber nachträglich sind wir froh darüber. Gleich zwei Anbieter die der doofen Telekom die Kunden abgraben...

Icon 18. September 2008 Im Umgang mit der Bürokratie und mit kleinen Kindern braucht man Geduld, Geduld, Geduld...
Der Bagger für die Hausanschlüsse steht in den Startlöchern, aber unser Antrag für den Wasseranschluß liegt weiterhin unbearbeitet auf einem Schreibtisch in Langenau. Sollten statt 1-2 Tagen etwa 1-2 Wochen gemeint sein?

Icon 16. September 2008 Gestrichen voll - Der Estrich ist verlegt.
Gestern und heute wurde in allen drei Etagen vom Keller bis zum Dach der Estrich eingebracht und glatt gestrichen. Damit er auch glatt und rissfrei bleibt, darf in den nächsten Tagen niemand das Haus betreten.

Icon 11. September 2008 - Die Fußbodenheizung ist verlegt
Thumbnail Gestern wurde die Wärmedämmung auf dem Fußboden ausgelegt. Heute wurden die Heizrohre spiralförmig verlegt, mit Metallklammern auf der Wärmedämmung befestigt und an die Verteiler angeschlossen. Nun warten wir auf den Estrichleger, auf die Genehmigung für den Anschluß an die Wasserversorgung, auf die Formulare für den Anschluß an Strom und Telefon...
Nebenher kann man ja bei Langeweile noch Kellerwände streichen, Schotter ums Haus verteilen...

Icon 10. September 2008 Noch mehr Reibungsverluste: Kennen Sie: "Asterix und Obelix: Das Haus das Verrückte macht!?"
Ärger gibt es mit der Bürokratie: Kontaktaufnahme mit dem Bauherrenservice der Telekom! (einem meiner Lieblingsfeinde) Vormittags mit einem Automaten telefoniert und weiterverbunden: Keiner nimmt meinen Anruf entgegen, Telefonnummer hinterlassen für Rückruf: Vormittag nichts! Mittag nichts! Nachmittag nichts! Nach vier Tagen immer noch kein Kontakt zur Telekom! Es wird in diesen Tagen gejammert dass Servicebüros abgebaut werden sollen, aber die Wahrheit ist: Es gibt keine Servicebüros bei der Telekom!
Am dicksten kommt es mit dem Wasseranschluß! Am Montag sollte das Trinkwasser angeschlossen werden, aber am Freitag tönt es aus dem Amt in Langenau: "Ohne Antrag machen wir nichts!" Dabei haben wir den zusammen mit dem Entwässerungsantrag (was für ein Nonsens!) bereits Anfang Juni eingereicht und den Entwässerungsantrag auch genehmigt bekommen! Resultat der Nachforschungen: Erst auf die Nachfrage unserer Baufirma wurde er unter unseren anderen Papieren entdeckt. Statt ihn aber nun unverzüglich zu bearbeiten, wurde dies mit dem Hinweis Dies ist nicht unser Originalformular! abgelehnt!. Also heute persönlich das Originalformular vorbeigebracht. Mein Hinweis dass das der Entwässerungsantrag auf der gleichen Formularart ohne Probleme bearbeitet wurde, wurde so begründet: Das ist der Verwaltungsverband Langenau, wir sind aber die Stadt Langenau! Dabei auch wieder die selbe oft gestellte Frage: Planen Sie den eine Zisterne? NEIN - Wir p l a n e n keine Zisterne, denn die Stadt Langenau hat bei der Erschliessung bereits eine eingebaut!
Das es mit dem Antrag zum Anschluß an die Stromversorgung ebenfalls Verzögerungen gibt, sei hier nur am Rande erwähnt... Das kostet Nerven...

Icon 05.-07. September 2008 Wochenendstress und Reibungsverluste
Verschiedene Arbeiten haben wir begonnen: Schotterstreifen rund ums Haus. Kellerdecken streichen, Trockenmauer planen um die Böschung hinter dem Haus abstützen zu können etc.. Durch ein Missverständniss waren wir der Meinung die Fertigstellung (Beplankung) des Pelletlagers hätte Zeit bis zum Einbau der Heizung. Nun heißt es: Beplankung vor Einbau des Estrichs - Sprich Ende dieser Woche.
Die Treppenhauswände im Keller sollten wir wenn möglich ebenfalls bis Ende der Woche gestalten, da die Bautreppe bis zur Fertigstellung des Estrichs entfernt wird, und man die Wände bei eingebauter (Bau-)Treppe schlecht erreichen kann.
Bevor hier gefragt wird: Natürlich läuft auch bei uns nicht alles reibungslos, aber es sind bis jetzt eher Kleinigkeiten. Staberder für zum Anschluß an die Dachrinnenfallrohre sind zu kurz. Der Fundamenterder für die Elektrik im Keller wurde vergessen. Ein Fallrohr an der Südseite endet an der Erdoberfläche. Und die Aussage die jeder kennt und keiner hören will: " Hmmm... das ist im Angebot aber nicht dabei.." kennen wir nun auch. Der Sockelputz gehört nach dem Angebot des Gipsers nicht zur Fassade. Das überlegen wir uns allerdings bis zum Frühjahr ;-)
Problematischer: Die Wände im Erdgeschoß sind bereits geschlossen und verspachtelt, aber von den Kanälen und Auslässen der Lüftung ist immer noch nichts zu sehen und bald kommen auch noch die Estrichleger!
(Hat sich inzwischen aufgeklärt: Die Lüftungsauslässe kommen in die Decke des Erdgeschosses und tangieren die Wände gar nicht.)

Icon 02. September 2008 - Wir sind entrüstet! - Freie Sicht auf die Fassade!
Thumbnail Thumbnail Heute wurden die farbigen Akzente an den Giebelseiten im gleichen Farbton (RAL3002) wie die Rollokästen und Schienen angebracht und das Gerüst abgebaut. Bis auf den Sockelputz ist die Fassade fertig!
Vor drei Tagen habe ich - das Gerüst ausnutzend - den Mast für die Satellitenschüssel und die Sensoren meiner Wetterstation aufgestellt, die Schüssel selbst montiert und einige Kabel vorbereitet. Gar nicht so einfach auf dem Dach zu arbeiten, wenn man es nicht gewohnt ist, aber von mal zu mal geht es einfacher und sicherer, vorallem wenn man sich von den Handwerkern ein paar Tricks abschaut.
Die Kabel zur Schüssel durften allerdings auch keinen einzigen Zentimeter kürzer sein als vom Elektriker vorverlegt. ;-)
Icon 2007 bis August 2008 - Wie alles begann
Zu den Anfängen unseres Abenteuers...